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Gartendusche selber bauen: Anleitung und praktische Tipps

Glücklich ist, wer im Sommer einen Pool sein Eigen nennen kann. Ist der Garten jedoch zu klein für einen Pool oder die Anschaffung zu teuer, ist eine Gartendusche eine Alternative dazu. Die Gartendusche ist in der Anschaffung sehr günstig, da viele Arbeiten ohne technisches Vorwissen selbst gemacht werden können. In Bezug auf den Platz reichen schon wenige Quadratmeter aus, um sich im Sommer eine Abkühlung zu verschaffen.

Inhalt

Die Gartendusche als kostengünstige Alternative

Modern oder rustikal

Einen geeigneten Standort wählen

Der Aufbau der Dusche

Den Standort vorbereiten

Die Gartendusche als kostengünstige Alternative

Eine Gartendusche ist eine einfache Konstruktion, die aus einer festen Halterung für den Duschkopf mit Wasseranschluss besteht und einem Untergrund, der den Wasserablauf unterstützt. Günstige Modelle bei den Duschen sind beispielsweise im Baumarkt ab rund 40 Euro zu bekommen. Diese Modelle sind in der Regel zweckmäßig aber nicht besonders langlebig und optisch nicht besonders schön. Daneben gibt es noch zahlreiche Design-Varianten für gehobene Ansprüche. In Bezug auf den Preis reicht die Spanne von rund 100 bis über 1000 Euro.

Modern oder rustikal

Als Alternative zu einem aufstellfertigen Exemplar kann eine Gartendusche mit einfachen Mitteln selbst gebaut werden. Dazu notwendig ist in erster Linie eine Halterung für den Duschkopf inklusive der Zuleitung. Die einfachste Möglichkeit für den Bau der Dusche ist Holz. OHT-Holz, das speziell imprägniert wurde, eignet sich nicht nur für den Feuchtbereich rund um die Dusche, es hält auch der ganzjährigen Witterung sehr gut Stand. Der Vorteil von OHT-Holz ist, dass es sich durch die thermische Imprägnierung zwar optisch verändert, jedoch die schöne Maserung noch gut sichtbar bleibt. Aus dem Holz wird ein Korpus gebaut, in dem einerseits die Zuleitung und andererseits der Duschkopf und der Wasserhahn montiert sind. Rustikaler wirkt natürliches Holz und anstatt der imprägnierten Bretter kann ein natürlich gewachsener Holzstamm als Halterung für Duschkopf, Wasserhahn und Zuleitung fungieren. Das verleiht der Gartendusche einen rustikalen Charme, vor allem wenn der Boden mit Naturstein ausgelegt wird.


Einen geeigneten Standort wählen

In der Regel werden Gartenduschen mit dem Gartenschlauch mit Wasser versorgt. Besteht die Möglichkeit, kann sie aber auch an das Leitungssystem des Hauses angeschlossen sogar mit warmem Wasser versorgt werden. In diesem Fall sollte die Gartendusche aber unmittelbar an der Hauswand angebracht sein. Beim Betrieb über den Gartenschlauch sollte die Dusche ebenfalls nicht zu weit weg von der Wasserquelle sein, da je weiter weg sie sich befindet, der Wasserdruck schwächer wird. Außerdem sollte die Dusche nicht in direktem Blickfeld der Nachbarn stehen. Gibt es keine andere Möglichkeit, sollte in jedem Fall zum Nachbargrundstück ein Sichtschutz um die Dusche gebaut werden.

Den Standort vorbereiten

Die aufwendigste Arbeit beim Aufbau der Gartendusche ist die Aufbereitung des Untergrunds. Während es im Badezimmer in der Dusche einen Ablauf gibt, versickert das Wasser ohne geeignete Aufbereitung des Bodens nur schwer. Die Folge wäre ein versumpfen des Bereichs um die Dusche. Daher muss eine Drainage in dem Bereich gemacht werden. Dazu wird etwa ein 20 Zentimeter tiefes Loch ausgehoben und mit grobem Split gefüllt. Dieser wird beispielsweise mit einem Vorschlaghammer verdichtet, damit sich nachträglich nicht der Boden absenkt. Anschließen kommt darüber eine Schicht feiner Sand, in dem Steinplatten oder Bodenplatten verlegt werden. Dazu werden die Platten aufgesetzt und mit einem Gummihammer in den Sand geklopft. Zum Schluss werden die Fugen zwischen den Platten noch mit Zier-Kies aufgefüllt. Zwischendurch sollte immer wieder mit der Wasserwaage kontrolliert werden, ob alles eben ist.

Der Aufbau der Dusche

Der Aufbau der Dusche ist bei gekauften Modellen für gewöhnlich innerhalb einer Stunde erledigt. Wird der ganze Korpus selbst gebaut, ist es etwas aufwendiger, jedoch meistens ebenfalls innerhalb eines Tages realisierbar. Grundsätzlich ist beim Aufbau immer darauf zu achten, dass die Halterung entweder gut in der Erde verankert oder sicher an einer Wand montiert ist. Anderenfalls kann es zu Verletzungen kommen, wenn die Halterung umfällt.

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